Werkstoffe

Hier finden Sie eine Auflistung unserer, in den Edelstahlrohren und -drähten verwendeten, Werkstoffe!

DIN X5CRNi1810 Mn max. % 2,0
AISI 304 Si max. % 1,0
C max. % 0,07 S max. % 0,03
Cr % 17,0-19,5 Mo % /
Ni % 8,0-10,5 Ti min. % /

 
Austenitischer rostfreier Stahl mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit. Dieser Stahl ist gut kalt umformbar (biegen, stanzen, tiefziehen), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Werkzeuge. Eine starke Verformung kann der Stahl etwas magnetisieren. Wird der Stahl bei Temperaturen zwischen 500°C und 900°C gehalten, können sich Chromkarbide in den Korngrenzen ausscheiden, was die Beständigkeit gegenüber interkristalliner Korrosion katastrophal verschlechtern kann. Ein Lösungsglühen ist dann nötig, um die Karbide aufzulösen, gefolgt von einem raschen Abschrecken, um jegliche neue Ausscheidung zu verhindern. Ein Abschrecken nach einer thermischen Behandlung wird in jedem Fall empfohlen. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Nach dem Schweißen sollte ein Weichglühen mit anschließendem Abschrecken erfolgen, um das Risiko einer interkristallinen Korrosion auszuschließen.

Verwendung:

Dieser Werkstoff wird hauptsächlich bei Apparaten, die starken Säureangriffen ausgesetzt sind, verwendet, z.B. in der Zellstoff-, Farben-, Textil- und chemischen Industrie.

DIN x2CRNi1911 Mn max. % 2,0
AISI 304 L Si max. % 1,0
C max. % 0,03 S max. % 0,03
Cr % 18,0-20,0 Mo % /
Ni % 10,0-12,5 Ti min. % /

 
Austenitischer rostfreier Stahl mittlerer Korrosionsbeständigkeit, zwischen den Stählen 302 und 316. Sein tiefer Kohlenstoffgehalt verhindert die interkristalline Korrosion, aber erhält kein Molybden, das die Beständigkeit gegenüber nicht oxidierenden Säuren und Lochfrass verbessert. Dieser Stahl ist gut kalt umformbar ( biegen, stanzen, tiefziehen ), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Werkzeuge. Bei starker Verformung kann der Stahl etwas magnetisch werden. Wird der Stahl bei Temperaturen zwischen 500°C und 900°C gehalten, können sich Chromkarbide in den Korngrenzen ausscheiden, was die Beständigkeit gegenüber interkristalliner Korrosion katastrophal verschlechtern kann. Ein Lösungsglühen ist dann nötig, um die Karbide aufzulösen, gefolgt von einem raschen Abschrecken, um jegliche neue Ausscheidung zu verhindern. Ein Abschrecken ist nur im Fall von großen Teilen nötig. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Ein Weichglühen nach dem Schweißen ist überflüssig. Hochglanzpolierfähig.

Verwendung:

Nahrungs- und Genussmittelverarbeitung und in der Medizintechnik.

DIN X10CrNi188 Mn max. % 2,0
AISI 301 Si max. % 2,0
C max. % 0,05-0,15 S max. % 0,03
Cr % 16,0-19,0 Mo % max. 0,8
Ni % 6,0-9,5 Ti min. % /

 
Einfachster austenitischer rostfreier Stahl. Dieser Stahl ist gut kalt umformbar ( biegen, stanzen, tiefziehen ), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Werkzeuge. Wird auf Grund seiner hohen Festigkeit und sonstigen günstigen mechanischen Eigenschaften für Federbänder eingesetzt. Eine starke Verformung kann der Stahl etwas magnetisieren. Wird der Stahl bei Temperaturen zwischen 500°C und 900°C gehalten, können sich Chromkarbide in den Korngrenzen ausscheiden, was die Beständigkeit gegenüber interkristalliner Korrosion katastrophal verschlechtern kann. Ein Lösungsglühen ist dann nötig, um die Karbide aufzulösen, gefolgt von einem raschen Abschrecken, um jegliche neue Ausscheidung zu verhindern. Ein Abschrecken nach einer thermischen Behandlung wird in jedem Fall empfohlen. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Nach dem Schweißen sollte ein Weichglühen mit anschließendem Abschrecken erfolgen, um das Risiko einer interkristallinen Korrosion auszuschließen. Hochglanzpolierfähig.

Verwendung:

Nahrungs- und Genussmittelverarbeitung und in der Medizintechnik, unter anderem als Zugdraht.

DIN x5CrNiMo17122 Mn max. % 2,0
AISI 316 Si max. % 1,0
C max. % 0,07 S max. % 0,03
Cr % 16,5-18,5 Mo % 2,0-2,5
Ni % 10,5-13,5 Ti min. % /

 
Austenitischer rostfreier Stahl mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit. Dieser Stahl ist gut kalt umformbar (biegen, stanzen, tiefziehen), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Werkzeuge. Eine starke Verformung kann der Stahl etwas magnetisieren. Wird der Stahl bei Temperaturen zwischen 500°C und 900°C gehalten, können sich Chromkarbide in den Korngrenzen ausscheiden, was die Beständigkeit gegenüber interkristalliner Korrosion katastrophal verschlechtern kann. Ein Lösungsglühen ist dann nötig, um die Karbide aufzulösen, gefolgt von einem raschen Abschrecken, um jegliche neue Ausscheidung zu verhindern. Ein Abschrecken nach einer thermischen Behandlung wird in jedem Fall empfohlen. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Nach dem Schweißen sollte ein Weichglühen mit anschließendem Abschrecken erfolgen, um das Risiko einer interkristallinen Korrosion auszuschließen.

Verwendung:

Dieser Werkstoff wird hauptsächlich bei Apparaten, die starken Säureangriffen ausgesetzt sind, verwendet, z.B. in der Zellstoff-, Farben-, Textil- und chemischen Industrie.

DIN x2CrNiMo18143 Mn max. % 2,0
AISI 316 L Si max. % 1,0
C max. % 0,03 S max. % 0,03
Cr % 17,0-18,5 Mo % 2,5-3,0
Ni % 12,5-15,0 Ti min. % /

 
Austenitischer rostfreier Stahl mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit. Dieser Stahl ist leicht verformbar ( biegen, stanzen, tiefziehen ), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Einrichtungen und Werkzeuge. Bei starker Verformung kann der Stahl etwas magnetisch werden. Wird der Stahl bei Temperaturen zwischen 500°C und 900°C gehalten, können sich Chromkarbide Bilden, was sich nachteilig auf das Verformungsverhalten und die Korrosionsbeständigkeit auswirkt. Ein Weichglühen ist in jedem Fall nötig, um diese Phase aufzulösen, gefolgt von einem raschen Abschrecken, um jegliche neue Ausscheidung zu verhindern. Ein Abschrecken ist nur im Fall von großen Teilen nötig. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Je nach Schweißbedingungen kann sich bei der Schweißnaht ein kleiner Anteil an magnetisierbarem Restferrit bilden. Ein Weichglühen nach dem Schweißen ist überflüssig.

DIN x6CrNiTi1810 Mn max. % 2,0
AISI 321 Si max. % 1,0
C max. % 0,08 S max. % 0,03
Cr % 17,0-19,0 Mo % 2,0-2,5
Ni % 9,0-12,0 Ti min. % 5x%C <0,7

 
Austenitischer rostfreier Stahl mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit. Dieser Stahl ist leicht verformbar ( biegen, stanzen, tiefziehen ), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Einrichtungen und Werkzeuge. Bei starker Verformung kann der Stahl etwas magnetisch werden. Wegen dem Titangehalt ist dieser Stahl beständig gegen interkristalline Korrosion und kann, selbst geschweißt, dauerhaft bis zu einer Betriebstemperatur von 400°C eingesetzt werden. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Je nach Schweißbedingungen kann sich bei der Schweißnaht ein kleiner Anteil an magnetisierbarem Restferrit bilden. Ein Weichglühen nach dem Schweißen ist überflüssig. Eine Hochglanzpolitur ist hier nicht erreichbar.

Verwendung:

Nahrungs- und Genussmittelverarbeitung und in der Medizintechnik.

DIN X6CrNiMoTi17122 Mn max. % 2,0
AISI 316 Ti Si max. % 1,0
C max. % 0,08 S max. % 0,03
Cr % 16,5-18,5 Mo % 2,0-2,5
Ni % 10,5-13,5 Ti min. % 5x%C <0,7

 
Austenitischer rostfreier Stahl mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit. Dieser Stahl ist leicht verformbar ( biegen, stanzen, tiefziehen ), allerdings nicht leicht zerspanbar. Wegen seiner starken Verfestigung bedarf es entsprechender Einrichtungen und Werkzeuge. Bei starker Verformung kann der Stahl etwas magnetisch werden. Wegen dem Titangehalt ist dieser Stahl beständig gegen interkristalline Korrosion und kann, selbst geschweißt, dauerhaft bis zu einer Betriebstemperatur von 400°C eingesetzt werden. Dieser Stahl ist mit allen gängigen Methoden leicht schweißbar, mit Ausnahme der Sauerstoff-Azetylen Flamme. Je nach Schweißbedingungen kann sich bei der Schweißnaht ein kleiner Anteil an magnetisierbarem Restferrit bilden. Ein Weichglühen nach dem Schweißen ist überflüssig. Eine Hochglanzpolitur ist hier nicht erreichbar.

Verwendung:

Nahrungs- und Genussmittelverarbeitung und in der Medizintechnik. Auch für sämtliche Teile, bei denen höchste Ansprüche an gute Schweißarbeit und chemische Beständigkeit gestellt werden. Hauptsächlich bei Rohren und Draht.

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